Ralfie von Alles
Trinklied der Partei
2012.04.02 20:13:17

Zum Abschluss der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für die MdBs der Partei die LINKE  singt der gemischte Chor der Partei Die PARTEI und der Fraktion der Partei die LINKE (bestehend aus: Halina Wawzyniak, Jan Korte, Ulla Jelpke,, Raju Sharma und Frank Tempel) gemeinsam das "Trinklied der PARTEI" in der Dienststelle der Partei Die PARTEI OV TK (Manyo-Bar - 0,5l Flens 3,10€ - Treptow-Köpenick).

Text: Design. Bürgermeister für Treptow-Köpenick: Ralfe von Alles

Und hier zum mitsingen:
Das Trinklied der Partei

 

1. Strophe

Bier hat uns alles gegeben,
Hopfen und Malz und es geizte nie.
Bier gibt dem Sinn einen Leben.
Wer, wenn nicht wir oder wie.
Bier hat uns niemals verlassen,
fror auch die Welt, uns war warm.
Bier ist die Mutter der Massen.
Wir tragen sechs Stück pro Arm.

Refrain:

Die paar Bier, die paar Bier,
die versaufen wir,
drum Genossen erhebet das Glas!
Schließlich sind wir nicht nur
zum Vergnügen hier,
sondern wollen auch richtigen Spaß.
Wer das Trinken beleidigt ist dumm oder schlecht,
wer die Braukunst verteidigt hat immer recht.
Trinket fröhlich euch tot
nach dem Reinheitsgebot:
die paar Bier, die paar Bier, die paar Bier.

2. Strophe

Bier hat uns immer geschmeichelt.
Drum sank im Kampfe uns nie der Mut.
Hat uns den Gaumen gestreichelt,
trinke!, und gleich wird dir gut.
Was, wenn uns Trübsinn und Stille,
Trauer und Schwermut bezwingt?
Wenn man mit knapp zwei Promille
völlige Freiheit erringt!

REFRAIN

 

3. Strophe

Bier lässt gemeinsam uns streben,
Mauern zu bau´n für den großen Plan:
in zwei Nationen zu leben.
Vorwärts Genossen, packt an!
Noch einen Stein, eine Kelle,
bald ist die Mauer vollbracht.
Prost!, noch ein Bier auf die schnelle,
und in zwei Deutschlands erwacht.

Refrain:

Die paar Bier, die paar Bier,
die versaufen wir,
drum Genossen erhebet das Glas!
Schließlich sind wir nicht nur
zum Vergnügen hier,
sondern wollen auch richtigen Spaß.
Wer das Trinken beleidigt ist dumm oder schlecht,
wer die Braukunst verteidigt hat immer recht.
Trinket fröhlich euch tot
nach dem Reinheitsgebot:
die paar Bier, die paar Bier, die paar Bier.

 



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Uwe R. Nitsch
Frühjahrskollektion 2012
2012.03.23 18:26:13

Der OV Treptow-Köpenick möchte ein zentrales Anliegen der Partei Die PARTEI nicht in Vergessenheit geraten lassen: Den Bau von Mauern, Bollwerken, Grenzen. Deswegen zur ideologischen Festigung der PARTEI-Kader hier die aktuelle Frühjahrskollektion 2012 mit Modellen für jeden Geldbeutel und jeden Anwendungsbereich.

Ihr Ortsverband Treptow-Köpenick der Partei Die PARTEI

Jahresanfang, der Frühling kommt, Wahlschlachten stehen Dir bevor. Die Lage: es gibt immer mehr Staaten auf der Welt (Sudan Nord / Sudan Süd,demnächst evt. Libyen Ost und West, vielleicht bald auch wieder BRD/DDR). Bei gleichzeitig abnehmender Erdoberfläche (Klimawandel, Polschmelze, Flutung von Samoa und Taka-Tuka-Land) bedeutet dies wegen weniger Fläche pro Staat. Folge: Konflikte, Krieg, Rausschmiß aus der Euro-Zone. Zeit für Dich, Deine Kernkompetenzen wieder zu entdecken: Mauerbau und Abgrenzung. Setze Grenzen, definiere Dich anders, sei DIE PARTEI.

DIE PARTEI. hilft Dir dabei. Ob mit Abgrenzungsmaßnahmen im Umfeld, mit der Möblierung ganzer Landstriche (Mauern) oder mit Allroundabschreckungspaketen für den High-End-User. Hier unsere Frühjahrskollektion 2012

DIREKTER UMFELDSCHUTZ

Fiese Keime auf den Schleimhäuten Deines Umfelds? Du planst unter Ausnutzung Deiner günstigen Stellung eine Intervention in Stoßtruppmanier zur Befriedigung der Lage und zur Deeskalation?

Bei uns in der Partei DIE PARTEI schwört man auf das mobile Abgrenzungsmodul LATEKS.

EINSTEIGERMODELLE

Neu in der Gegend? Noch nicht gecheckt, wie die Leute hier ticken? Du willst trotzdem nicht gleich die bilateralen Beziehungen zu Deinen Nachbarn und möglichen Partnern unnötig mit Bauwerken belasten?

Mit den Serien STAKET und YÄGÅR kein Problem. Speziell für Low-Level-Conflicts.

Quartiersmanagement


Du bewohnst einen luxussanierten Bezirk im Berliner Osten? Dich nerven Elend, Armut, Hartz IV und geborene Berliner? Du willst aber auch umweltbewußt handeln, weil Du glaubst, das Deiner Brut im 800 € Retrokinderwagen schuldig zu sein?

Hier die Lösung: Das flexible Baukastensystem ØKOLOG. Die Entsorgung leergetrunkener Module erfolgt ganz einfach über die Pfandkasse Deines Biosupermarktes, dadurch Kreislaufwirtschaft.

ØKOLOG, das ist Quartiersmanagement in vier Geschmacksrichtungen.


Die passende Ergänzung zu STRALD.

Dein Geschäftspartner kommt auch aus Schwaben und das macht Dich misstrauisch? Außerdem glaubst Du nicht, daß der gut gebaute, sportliche Zweimeterneger der Tai-Chi-Lehrer Deiner Frau ist?

GIPIESS klärt dich auf.

Die Einheimischen kaufen Dir noch immer Dein Sushi-Ciabatta und Deinen handgeklöppelten Yogitee weg. Sie bedrohen Deine Lebensform? Du willst Frühlingsfarben ins Stadtbild bringen?

Jetzt hilft nur noch STRALD.
Bestechend vor allem durch die im Mauerbau ungewöhnliche Zylinderform. Einfach stapelbar, Aufbau EU-gefördert.

DER KLASSIKER FÜR STAATSMÖBLIERUNG IN UNSEREM SORTIMENT

Zeitlos schön, wegen durchdachter modularer Bauweise einzeln verlegbar, flexibler Einsatz, verschleißfest, elegante Röhrenapplikation, fügt sich auch in Dein Stadtbild nahtlos ein: BEFEL


Gerade bei längeren Grenzen ist das Einfügen von gestalterischen Ankerpunkten in den Grenzverlauf ein designersiches Must.

Unsere Lösung: CASTEL (beinhaltet Material-, Ersatzteillager, Cantine und WCs)

Du bevorzugst bei der architektonischen Neugliederung von Staatsgebieten eher Bauelemente, die sich wegen ihrer fragmentierten Anbringung harmonisch und flexibel in die Landschaft einfügen lassen?

SIGFRID – Auflockerung für's Auge

Du lebst auch sonst volles Rohr? Du weißt, was ein robustes Mandat ist?

Das Hochsicherheitspaket WESTWÅL bietet Schutz und Comfort auf höchstem Niveau.


Grenze gesichert, Staatskasse leer, und was nun? Wohin mit Wachmannschaften, Wartungspersonal und Staatsinsassen?

Alles kein Problem mit BLADDE


RAUM FÜR SPONTANE IDEEN

Auch bei kurzfristigen Änderungen im Grenzverlauf, neuen Gebietsansprüchen, Verzögerungen beim Mauerbau kannst Du cool bleiben. Denn es gibt SPONTAN.
Der Multifunktionsanspruchsmarkierer.

LIFESTYLE EQUIPMENT UND ACCESSOIRES
Fast* alle unsere Produkte lassen sich mit den Tools aus diesem Sortiment sinnvoll kombinieren und ergänzen.

BUM, die Antipersonenmine aus deutscher Qualitätsproduktion. Schützt dauerhaft, zerlegt sich und alles andere bei Gebrauch in unschädliche Einzelteile und wurde deswegen mit dem Joschka-Fischer-Nachhaltigkeitssiegel prämiert.

Dauerhafte Sicherheit und kreativer Gestaltungs-Wille müssen kein Widerspruch sein. Sei auf Draht mit AUA. Denn das Leben hat genügend andere Überraschungen für Dich.

Leben in die Bude und die Grenzanlage bringen mit BEL. Empfohlen als redundantes, nahezu wartungsfreies System bei Ausfall Deiner elektronischen Sicherungssysteme.

* Hinweis: Bei Kombination von LATEKS mit BUM † und bei Verwendung von LATEKS mit AUA kann LATEKS beschädigt werden. Vor der Kombination von LATEKS und BEL frag Deinen Tierarzt, den Züchter oder den Lebenspartner.


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Uwe R. Nitsch
oberschlesische Grüße von Haida
2012.03.18 08:56:57

Sehr geehrter Herr Haida,

vielen Dank für Ihre, ähem, luzide Stellungnahme zu unserer Operation in Sachen Erika Steinbach. Sie haben uns wirklich viel Freude bereitet. Bleiben Sie ruhig bei Ihrer Denke, sie wird Sie noch weit bringen.  Genauso wie eine ähnliche Denke unser Volk schon immer weit brachte, z. B. bis nach Stalingrad als Folge des polnischen Überfalls auf unsere geliebte Heimat.

Damit auch der Rest der Republik etwas besser informiert ist, habe ich mir erlaubt, Ihre Gedanken in unserem PARTEI-Blog unterzubringen. Unterbringung ist wohl der richtige Ausdruck: http://tk.die-partei-berlin.de/partei-blog

Teilen Sie uns jetzt doch bitte noch mit, wie die 'oberschlesischen Grüße' gehen. Die auch aus Beuthen stammende Gemahlin unseres PARTEI-Mitgliedes M. Vondue (Folklorestalinist und selbsternannter Beauftragter für Kunstdünger und Schimmelkulturen) wußte das nicht.

Es grüßt Sie
Uwe. R. Nitsch
2. Vorsitzender des OV TK der Partei Die PARTEI

Hier die Original-Mail von Gerd Haida,
sowie erste Stellungnahmen einiger Genossen, verbunden mit der Bitte um weitere Kommentierung

 

Sehr geehrte rote oder braune Genossen,

eine Rückkehr, der aus ihrer ostdeutschen Heimat Vertriebenen, kann ich nur befürworten, da das Menschenrecht und die Menschenwürde internationales Recht ist. Lt. Art. 25 GG ist die Berliner Regierung hier zwingend gefordert. Doch deutsche Politiker hab en hier nichts zu sagen.

Frau Merkel muss beim Papst anrufen, wenn es um einen englischen Bischof geht, aber doch bitte nicht sich äußern zu den der Heimatvertriebenen. Und immer schön freundlich sein und große Geldtransfers an die Polen, wenn es um das größte Vertreibungsverbrechen geht, das die Menschheitsgeschichte kennt: 12 Millionen emit über zwei Millionen ermordete ältere Menschen sowie Mütter mit ihren Kindern - 1920 bis 1948. Hunderte von Massengräber, zuletrzt Marienburg mit über 2000 von polnischer Militz Ermordeter sollte jedem bekannt sein.

Das nazistische Polen hat 1919/1921 alle seine Nachkbarn überfallen: Litauen, Weißrussland, Ukraine, Russland, Slowakei, Tschechei und Deutschland gleich drei Mal.Beuthen wurde bereits am 28.8. von polnischer Artillerie beschossen, und der deutsche Generalkonsul August Schillinger wurde in Krakau am 30.8.39 ermordet.

Um Mitternacht zum 1.9.1939 überfiel polnischewss Militär meine Heimatstadt Beuthen. Meine Mutter stand hinter der Gardine und schaute diesem Einmarsch zu. Am 1.9. wurden die Eindringlinge von der Wehrmacht zurückgetrieben. Also billigste, antideutsche Hetze: Deutsfchland habe Polen überfallen. Seit 5.45 wird jetzt zurückgeschossen...

Mobilmachung der Polen bereits am 23.3.39, die Jahrgänge 1904 -1907 und 1911 - 1914. Diese wurden an die Grenze zu Ostpreußen verlegt. Generalmobilmachung dann am 30.8.1939. Bereits am 2./3.10.1938 hatte polnisches Millität das tschechische Olsasgebiet besetzt.

Nur die Heimatvertriebenen und ihre Nachkommen, nur sie können völkerrechtlich über ihre Heimat bestimmen, kein Stuttgarter und auch kein Pole, der sich in geraubtes deutschen Privatvermögen eingenistet hat. So ist das internationale Völkerrecht, welches von roten und braunen Genossen ignoriert wird.

1) Rückgabe des gestohlenen Eigentums - auch wenn es den roten Nazis schwer fällt
2) Entschädigung 60 Jahre Nutzung von Grund und Boden.
3) Wiedervereinigung und endlich eine Verfassung.
4) Polen bekennen sich zu Deutschland oder siedeln um auf polnisches Gebiet.

Erika Steinbach, die deutschen Kämpferin für Menschenrechte und die Würde der Menschen, verweist auf die Wahrheit: Nazis waren LINKE. Die ständige Missachtung - des Völkerrecht und der Menschenwürde - müssen beendet werden und gehört vor den Gerichtshof in Den Haag, ob es den Roten passt oder nicht.

Mit oberschlesischen Grüßen
Gerd Haida

 

-----------------------------------------------

Genosse Sonnenberg: "Sollte er nicht der neue Pressesprecher von der Steinbach werden?"

Genosse Vondue: "Wie bitte geht der oberschlesische Gruß? Meine Frau weiss es auch nicht und die kommt aus Beuthen !!!!!"
LG Martin Fondue

Genosse Hamann: "...ist das geil;-)" lg, DAvid

 


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Uwe R. Nitsch
Deutsch-Grieschische Einigung
2012.03.14 17:54:24

 

JETZT WÄCHST ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMEN GEHÖRT

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble regte bereits Mitte Februar 2012 an, die Wahlen in Griechenland zu verschieben, sowie auf die deutschen Wahltermine und den bundesdeutschen Ferienkalender abzustimmen.

Damit verbunden wären weitere Vorteile. Schäuble: Dies sei der "schwierigste Punkt", denn "Wer stellt denn sicher, dass Griechenland auch danach zu dem steht, was wir jetzt mit Griechenland vereinbaren?" Besser sei es vorerst keine Wahlen abzuhalten, außer Griechenland unterstellt sich gleich ganz Deutschland. Damit hat man dort ja gute Erfahrungen gemacht.

Auch der deutsche CDU-Europapolitiker Elmar Brok sekundierte dem lustigen, rollstuhlfahrenden Blitzkrieger der Eurozone.


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Dave Coulson
Ode an den Wachturm
2012.01.30 16:31:22

Als der Wachturm Wachturm war,
Stand er stolz auf Niemandsland,
Hochangesehen wie Feuer,
Beschützer der Mauer.

Als der Wachturm Wachturm war,
Mit dem Schattern des Fluchtlings
Spielten seine Waffen und Lichter oft und laut,
Dafür wurde er gebaut!

Als der Wachturm Denkmal war,
Schüchtern vor Schlesischer Straße
Stand er ganz allein,
Er fing an zu weinen.

Als der Wachturm Denkmal war,
Durch sechzehn blinde Fenster
Fühlte er sich leer ohne Seele,
Vergaß er sein Ziel.

Mach dir keine Sorgen grauer Freund,
Mit psychedelische Farbe
Werden wir dich wieder aufbauen,
Eintausend Jahre zu dauern!

D. Coulson 2012

 

 

 


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Uwe R. Nitsch
Weihnachten bei Obamas
2012.01.06 16:11:15

DER Megatrend 2012: Real-Time-TV im Kreise der Lieben


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Uwe R. Nitsch
obdachlos
2011.11.18 18:43:37
Einfach mal richtig abchillen
DIE PARTEI geht neue Wege in der Straffung des Sozialstaats.
Armut ist Trend.Armut ist Lebensgefühl. Armut ist cool.

 


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Uwe R. Nitsch
Ankündigungen
2011.11.16 16:18:46
Der Ortsverband Treptow-Köpenick der Partei DIE PARTEI wird sich in nächster Zeit verstärkt den Themen Soziales und Familie zuwenden.
Wir arbeiten an der Durchsetzung des folgenden Maßnahmenkatalogs:

1. Hartz V - Zusammenlegung von Sozial- und Sterbehilfe
Weniger Bürokratie und ein 'Aufwasch'!

2. Rettungsschirm bei Altersarmut
Wir belohnen unternehmerisches Denken und Handeln im Alter. Dieses Land braucht selbstverantwortliche Rentner statt debil-sabbernder Gerontoparasiten.

3. PM sucht IM – Reproduktionsoptimierung
Deutschland gehen die Leistungsträger aus – Wir tun was dagegen

(Bitte beachten Sie den neuen Menüpunkt auf unserer Homepage)



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Ralfie von Alles
Die Mauer muss her
2011.08.19 11:07:12

Tausend Jahre Zweisamkeit oder: Die Mauer muss her!

Als am 13. August 1961 der Bau der Mauer begann, war den Menschen in der DDR nicht bewusst, dass sie damit den größten Beitrag zum Frieden in der Geschichte der BRD leisten würden. Das wird durch die folgende, wissenschaftlich fundierte Betrachtung sichtbar. Jahrzehntelang wurde im Westen über die Bezeichnung „Antifaschistischer Schutzwall“ gelacht, sollte er doch suggerieren, die Mauer verhindere ein Eindringen. Doch das Gegenteil war der Fall, und alle wussten es: Diese semipermeable Membran erlaubte sehr wohl eine Wanderung von West nach Ost gegen einen kleinen Devisenhandel, bei dem man D-Mark gegen bunt bedruckte Makulatur eintauschte. Nur umgekehrt war die Durchdringung der als „Schandmauer“ verunglimpften Demarkationslinie mit weit höherem Aufwand und größeren Risiken verbunden, als sie beim Devisenhandel üblicherweise auftreten. Das war gut so. Der Schießbefehl und die Verminung der grenznahen Gebiete zielten auf die DDR-Bevölkerung; der Igel trug die Stacheln nach innen gerichtet. Heute wissen wir, wie wichtig und richtig das war und dass die Bezeichnung antifaschistischer Schutzwall seine Berechtigung hatte, auch wenn sie anders gedacht war. Denn die Mauer hat den Westen vor den Faschisten aus dem Osten geschützt, während die Faschisten aus dem Westen ungehindert einwandern konnten, auch die aus der linken Ecke. Muss sich heute nicht jeder schämen, der jemals über den „antifaschistischen Schutzwall“ gelacht hat? Delitzsch und Pirna, Dresden und Jamel, Leipzig und Hoyerswerda – es sind Hochburgen rechtsradikaler Verblendung und Verblödung. Aber: Orte des Schreckens, die wir getrost vergessen können, sobald die Mauer wieder steht. Und da sie dem Westen dient, wird sie auch vom Westen gebaut, und zwar nach den westlichen technischen Möglichkeiten, auf dass sie tausend Jahre hält.

Tausend Jahre Zweisamkeit. Eine Zweisamkeit, die auch einen erhöhten Freizeitwert erkennen lässt. So kann durch fugendichte Bauweise die DDR turnusmäßig geflutet werden zum größten Freibad der Welt. Einzelne Bauelemente werden horizontal schwenkbar und mit einem mittig angebrachten Netz versehen sein. Bei gutem Betragen auf der Ostseite können durch diese besondere Bauweise die Bauelemente als Tischtennisplatten genutzt werden für bilaterale Spiele oder auch größere Turniere. Die sollten dann dem Vater der Mauer gewidmet sein als Walter-Ulbricht-Gedächtnisturnier. Tausend Jahre Zweisamkeit, die man sich als zwei blühende Landschaften vorstellen darf, zwei deutsche Lande mit einer prosperierenden Zukunft. Wunderbar, wieder mit zwei deutschen Teams bei sportlichen Wettbewerben antreten zu können, bei den Olympischen Spielen, der Fußball-Weltmeisterschaft, der Tour de France, in Wimbledon oder beim Seifenkistenrennen auf dem Berliner Mehringdamm. Im Ausland werden wir mit zwei Botschaften vertreten sein, mit zwei Stimmen bei der UNO, dem Weltsicherheitsrat, bei Wikileaks oder der Wannseekonferenz. Wir werden mit zwei Kulturinstituten, Goethe und, sagen wir, Heym, unsere Leitkultur im Ausland glatt verdoppeln.

Wir haben verstanden, andere nicht. Wie wenig man etwa im Springer-Verlag von Politik verstand (und versteht), ist daran abzulesen, dass noch am 2. August 1989 die Gänsefüßchen für die „DDR“ abgeschafft wurden, drei Monate, bevor die ganze DDR sich abschaffte. Es war die optische Legitimierung eines Systems, das aufgrund ganz anderer Legitimationsprobleme kurz darauf komplett verschwand. Schlechteres Timing ist kaum vorstellbar. Besseres schon: Das Parteiorgan der Partei Die PARTEI, die Titanic, hatte Zonen-Gaby mit ihrer ersten Banane bereits am 1. November 1989 auf dem Titel, also noch bevor die Mauer fiel. Welch prophetische Gabe! Die Mauer hielt 28 Jahre lang dem Druck der Straße stand, und erst, als die Gier nach eben diesen Bananen aus der gleichnamigen Republik uneinzäunbar wurde, riss man die Mauer bei lebendigem Leib in Stücke. Dabei war sie doch noch gut! Die Partei Die PARTEI wird sich darum nicht mit dem Gedenken an das Symbol der deutschen Teilung zufrieden geben, sondern sieht es als ihre Kernaufgabe an, die Mauer wieder zu errichten. Wir sind zwei Volk!

 


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